Konzentration von „hospital-at-home“-Programmen in städtischen Non-Profit- und Lehrkrankenhäusern

BerlinStudie zeigt: Großstadtkliniken setzen auf "Krankenhaus-zu-Hause"-Programm
Eine aktuelle Studie ergab, dass größere, städtische Krankenhäuser, die gemeinnützig und mit Universitäten verbunden sind, hauptsächlich das "Krankenhaus-zu-Hause"-Programm des Centers for Medicare and Medicaid (CMS) nutzen. Dieses Programm, das im November 2020 ins Leben gerufen wurde, ermöglicht es Krankenhäusern, Patienten zu Hause zu behandeln, um die Bettenkapazitäten in den Kliniken zu entlasten. Kleinere, ländliche und nicht universitäre Krankenhäuser hingegen nehmen selten an diesem Programm teil.
Städte dominieren die Krankenhausszene sowohl vor als auch nach der Erweiterung, wobei 98 % der Krankenhäuser nach der Erweiterung und 91 % davor in urbanen Gebieten liegen. In den nordöstlichen und westlichen Regionen der USA adaptieren Krankenhäuser neue Praktiken schneller, wenn sie nach der Erweiterung entstanden sind. Gemeinnützige Organisationen betreiben 92 % der nach der Erweiterung eröffneten Krankenhäuser. Abschließend sind akademische Krankenhäuser, die nach der Erweiterung entstanden sind, seltener große Lehrkrankenhäuser als jene, die vor der Erweiterung gegründet wurden.
Konzentriert man sich auf größere Krankenhäuser, wird deutlich, welche Herausforderungen Krankenhaus-zu-Hause-Programme mit sich bringen. Es zeigt sich, dass kleinere Krankenhäuser Schwierigkeiten mit den notwendigen Ressourcen und der Infrastruktur haben könnten. Diese kleineren Einrichtungen verfügen möglicherweise nicht über die finanziellen Mittel oder die Flexibilität, um Pflegeprogramme zu Hause zu starten und aufrechtzuerhalten.
Der Schwerpunkt dieser Programme in städtischen Gebieten wirft Bedenken hinsichtlich Fairness und Zugänglichkeit auf. Bewohner ländlicher Regionen könnten von diesen Fortschritten im Gesundheitswesen nicht profitieren, was die Gesundheitsungleichheiten verschärfen könnte. Um erfolgreich zu sein, müsste das CMS-Programm möglicherweise gezielt kleinere, weniger ausgestattete Krankenhäuser ansprechen und finanzielle Unterstützung anbieten oder Partnerschaften eingehen.
Es besteht die Sorge, dass die Konzentration auf bestimmte Krankenhäuser ein verzerrtes Bild der Effektivität des Programms vermitteln könnte. Größere akademische Krankenhäuser verfügen in der Regel über mehr Ressourcen zur Evaluierung neuer Programme, was die Ergebnisse im Vergleich zu kleineren Krankenhäusern beeinflussen könnte.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung, um zu verstehen, wie Hospital-zu-Hause im Alltag funktioniert. Offene Fragen bestehen weiterhin zu den Aufgaben der Familienangehörigen, den Vorlieben der Patienten und ob vergleichbare Ergebnisse auch in anderen Versorgungsformen erzielt werden können. Mit dem Wachstum des Programms könnte die Anpassung der Strategien, um mehr Menschen einzubeziehen, dessen Effektivität in verschiedenen Gemeinschaften erhöhen. Dies könnte dazu beitragen, den Druck auf große Krankenhäuser zu verringern und den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung in unterversorgten Gebieten zu verbessern.
Die Studie wird hier veröffentlicht:
http://dx.doi.org/10.1001/jama.2024.26368und seine offizielle Zitation - einschließlich Autoren und Zeitschrift - lautet
Hashem E. Zikry, David L. Schriger, Austin S. Kilaru. Hospital Participation in the Acute Hospital Care at Home Waiver Program. JAMA, 2024; DOI: 10.1001/jama.2024.26368

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