Neue Kardinäle fördern Reformen und globale Vielfalt in der Kirche

BerlinPapst Franziskus hat 21 neue Kardinäle ernannt, um seine Reformen zu unterstützen und die Vielfalt der Hintergründe und Ideen im Kardinalskollegium zu erhöhen. Diese Liste unterscheidet sich von der im Oktober angekündigten. So wurde beispielsweise der Erzbischof von Neapel, Domenico Battaglia, anstelle des indonesischen Bischofs Paskalis Bruno Syukur berufen.
Die neuen Kardinäle umfassen zahlreiche Italiener, was die anhaltende Bedeutung Italiens im Vatikan unterstreicht.
Domenico Battaglia, Erzbischof von Neapel; Roberto Repole, Erzbischof von Turin; Baldassare Reina, Administrator des Bistums Rom; Angelo Acerbi, ein 99-jähriger pensionierter Diplomat; Fabio Baggio und George Jacob Koovakad, Vatikanbeamte.
Fünf neue Kardinäle stammen aus Lateinamerika, was die Bedeutung dieser Region für Papst Franziskus, den ersten Papst von dort, unterstreicht. Zu den neuen Kardinälen gehören die Erzbischöfe von Lima, Santiago del Estero, Porto Alegre, Santiago und Guayaquil. Diese Ernennungen verdeutlichen Franziskus' Absicht, sich auf Gebiete zu konzentrieren, in denen die Kirche erheblich wächst.
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Kardinäle aus Japan und den Philippinen verstärken die asiatische Vertretung in der Kirche. Dies unterstützt das Ziel von Papst Franziskus, dem wachsenden Anteil der Katholiken in Asien mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Aus Afrika kommen neue Kardinäle aus der Elfenbeinküste und Algerien, was darauf hindeuten könnte, dass Afrika künftig eine größere Rolle in der Kirchenführung einnehmen könnte. Kardinal Ignace Bessi Dogbo erwähnte die Möglichkeit eines afrikanischen Papstes, was einen Schritt hin zu mehr Inklusivität zeigt.
Die Entscheidung, den Erzbischof von Toronto als einzigen Kardinal Nordamerikas zu berufen, verringert den nordamerikanischen Einfluss. Gleichzeitig zeigen die Ernennungen im Iran und Serbien, dass Papst Franziskus den Dialog zwischen verschiedenen Religionen fördert und unterschiedliche Kulturen einbezieht.
Papst Franziskus führt bedeutende Veränderungen in der Struktur der Kirche ein, um sich auf Reformen, Inklusivität und globale Herausforderungen zu konzentrieren. Er erweitert den Einfluss des Kardinalskollegiums über verschiedene Regionen und Kulturen hinweg, um die Kirche internationaler zu repräsentieren. Sein Ziel ist es, die Führung der Kirche aktiv und fähig zu halten, aktuelle weltweite Herausforderungen zu bewältigen.

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