Neue Materialien für Gehirnpacemakers: bessere Signalklarheit und weniger externe Störeinflüsse

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Durch Johannes Müller
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Fortschrittliche Materialien verbessern die Signalklarheit von Hirnschrittmachern.

BerlinHirnschrittmacher sind entscheidend für die Behandlung neurologischer Erkrankungen wie Parkinson und Epilepsie. Dennoch klagen manche Patienten über Kopfschmerzen, die durch äußere elektromagnetische Störungen verursacht werden. Forscher der Universität Tabriz im Iran untersuchen dieses Problem und erforschen neue Materialien, die die Signalqualität verbessern und die Störungen verringern können.

Ein Team unter der Leitung der Doktorandin Baraa Chasib Mezher entwickelt neue Materialien, um die Leistungsfähigkeit von Herzschrittmachern zu verbessern. Sie kombinieren Polypropylen, Montmorillonit-Ton und Graphen. Diese Mischung trägt dazu bei, sowohl die Stabilität zu erhöhen als auch unerwünschte Signale effektiver zu blockieren. Diese Materialien versprechen, die Signalübertragung zu optimieren und Störungen zu verringern.

Wichtige Faktoren bei der Erstellung dieser Materialien waren:

  • Die mechanischen Eigenschaften, die für Haltbarkeit und Langlebigkeit sorgen.
  • Die elektrischen Eigenschaften, die entscheidend sind, um Signalrauschen zu reduzieren.
  • Die Biokompatibilität der Materialien, die deren Sicherheit für den Einsatz im menschlichen Körper gewährleistet.

Das Forschungsteam nutzte die Rasterelektronenmikroskopie, um zu untersuchen, wie diese Materialien Energie effizient verteilen können. Sie analysierten die Porengrößen im Material sowie die Menge und Verteilung von Ton und Graphen, die entscheidend sind, um optimale Signal-Rausch-Verhältnisse zu erzielen. Diese Methode zielt darauf ab, Störungen zu reduzieren und sicherzustellen, dass der Herzschrittmacher unter verschiedenen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Mezher betont, dass diese Forschung weitreichende Auswirkungen haben könnte. Auch wenn der aktuelle Schwerpunkt auf Gehirnimplantaten liegt, könnten die Fortschritte in der Materialforschung auch andere medizinische Implantate verbessern. So könnten beispielsweise Hörgeräte von einer verbesserten Signalqualität und Rauschreduzierung profitieren.

Verbesserte Biomaterialien versprechen zahlreiche Möglichkeiten für hochwertigere medizinische Geräte. Durch eine stärkere Verbindung zwischen Signalquellen und Elektroden kann die Patientenerfahrung deutlich verbessert werden. Die fortlaufende Forschung und Entwicklung zielt darauf ab, nicht nur die Effizienz dieser Geräte zu steigern, sondern auch die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Die Arbeiten an der Universität von Täbris sind ein bedeutender Schritt zur besseren Verbindung von Technologie und Biologie.

Die Studie wird hier veröffentlicht:

http://dx.doi.org/10.1063/5.0209738

und seine offizielle Zitation - einschließlich Autoren und Zeitschrift - lautet

Baraa Chasib Mezher AL-Kasar, Shahab Khameneh Asl, Hamed Asgharzadeh, Seyed Jamaleddin Peighambardoust. Enhancing soundproofing performance of polypropylene nanocomposites for implantable electrodes inside the body through graphene and nanoclay; thermomechanical analysis. AIP Advances, 2024; 14 (12) DOI: 10.1063/5.0209738

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