Verheerender Zyklon Chido: Hunderte Opfer auf Mayotte befürchtet

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Durch Kathy Schmidt
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Verwüstete Landschaft mit entwurzelten Bäumen und beschädigten Häusern.

BerlinZyklon Chido hat in Mayotte erheblichen Schaden und Verlust an Menschenleben verursacht. Die Rettungsbemühungen dauern an, und Beamte befürchten, dass die Zahl der Todesopfer in die Hunderte gehen könnte. Erste Berichte des französischen Innenministeriums bestätigen mindestens 11 Todesfälle und über 250 Verletzte. Lokale Behörden vermuten jedoch, dass die tatsächlichen Zahlen aufgrund von Schäden in weniger entwickelten Gebieten noch viel höher sein könnten.

Mayotte, eine Region Frankreichs und die ärmste in der Europäischen Union, wurde direkt von dem Zyklon getroffen. Die Inseln erlebten Winde mit über 220 km/h, die wichtige Gebäude beschädigten und viele Menschen obdachlos machten oder ohne grundlegende Versorgung zurückließen. Besonders die aus Metall gebauten Behausungen und informellen Siedlungen erhöhten die Verwundbarkeit der Bewohner.

Die betroffenen Regionen stehen vor großen Herausforderungen. Die beschädigten Stromnetze müssen repariert und sauberes Trinkwasser bereitgestellt werden. Viele Menschen haben ihre Häuser verloren und benötigen vorübergehende Unterkünfte. Die Sicherheit im Gebiet ist von großer Bedeutung; etwa 1.600 Polizisten und Gendarmen arbeiten daran, Verbrechen oder Chaos zu verhindern. Zudem muss der schnelle Transport von Hilfsgütern auf dem Luft- und Seeweg organisiert werden.

Nach der Krise wurden Rettungsteams und Hilfsgüter aus dem nahegelegenen französischen Gebiet La Réunion entsandt. Der französische Präsident Emmanuel Macron zeigte sich besorgt, und Innenminister Bruno Retailleau wird Mayotte besuchen, um sich ein Bild von den Schäden zu machen. Die französische Regierung hat sich verpflichtet, schnell Hilfe auf dem Luft- und Seeweg zu leisten.

Der Wirbelsturm hat auch den Norden Mosambiks stark getroffen. Er richtete erhebliche Zerstörungen an Gebäuden an und brachte etwa 2 Millionen Menschen in Gefahr. Die überfüllten Küstengebiete, die bereits mit Armut und schlechter Infrastruktur zu kämpfen haben, stehen nun vor neuen Herausforderungen wie Erdrutschen und langfristiger Isolation.

Zyklon Chido verdeutlicht erneut die wiederkehrenden Probleme in dieser Region. Das südliche Afrika wird zunehmend von stärkeren Wirbelstürmen getroffen. Zyklon Idai im Jahr 2019 und Zyklon Freddy im Vorjahr führten zu erheblichen humanitären Krisen. Diese Ereignisse zeigen, wie oft diese Länder nach solchen Katastrophen wieder aufbauen müssen. Es ist entscheidend, die Katastrophenvorsorge zu verbessern und internationale Unterstützung für den Wiederaufbau zu erhalten.

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